Zeitmanagement: Bei der „Eat the frog“-Methode erledigt man diese Aufgabe zuerst
18.01.2025 · Quelle: Merkur
Wer seinen Arbeitstag produktiver gestalten möchte, stößt früher oder später auf zahlreiche Zeitmanagement-Methoden. Eine besonders bekannte trägt den anschaulichen Namen „Eat the frog“. Ihr Grundgedanke ist einfach: Die unangenehmste oder wichtigste Aufgabe wird gleich zu Beginn des Tages erledigt — bevor sie sich zur belastenden Hürde aufbaut.
Der Name geht auf eine sinngemäße Redewendung zurück, nach der man die unangenehmste Sache am Morgen hinter sich bringen sollte. Der „Frosch“ steht dabei sinnbildlich für die Aufgabe, die man am liebsten aufschieben würde. Wer sie zuerst erledigt, hat das Schwerste bereits geschafft und geht entlastet in den restlichen Tag.
Der Reiz der Methode liegt in ihrer Einfachheit. Es geht nicht um komplizierte Systeme, sondern um eine klare Priorisierung am Tagesbeginn. Die wichtigste Aufgabe wird identifiziert und ohne Aufschub angegangen, solange Konzentration und Energie noch hoch sind.
Gerade gegen Aufschieberitis kann der Ansatz wirksam sein. Wer eine ungeliebte Aufgabe vor sich herschiebt, verbraucht oft mehr Energie für das Aufschieben als für die Aufgabe selbst. Indem man sie zuerst anpackt, entfällt dieser psychologische Ballast.
Wichtig ist allerdings, den richtigen „Frosch“ auszuwählen. Es sollte die Aufgabe sein, die den größten Nutzen bringt oder am dringlichsten ist — nicht einfach irgendeine unliebsame Tätigkeit. Eine kurze Planung am Vorabend oder zu Beginn des Tages hilft, die richtige Priorität zu setzen.
Redaktioneller Überblick in eigenen Worten, keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist die amtliche Quelle (Merkur).