Arbeitszeit erfassen: im Test: die Zeiterfassungs-App im Detail
Brandneuer Einzelnutzer-Stundentracker von Play3rs (Version 1.0.1 vom 06.09.2026): Ein-Tipp-Stempeluhr mit automatischer Lohn- und Überstundenberechnung, Pausenerfassung und PDF/CSV-Export, laut Anbieter komplett offline ohne Konto, Server und Tracking — mit laut Play Store erst „1+“ Installationen und null Bewertungen fehlt allerdings jede Praxisreferenz. Diese Zeiterfassungs-App haben wir nach denselben Kriterien wie alle Kandidaten unseres Zeiterfassung-App-Vergleichs bewertet — transparent und unabhängig.
Brandneuer Einzelnutzer-Stundentracker von Play3rs (Version 1.0.1 vom 06.09.2026): Ein-Tipp-Stempeluhr mit automatischer Lohn- und Überstundenberechnung, Pausenerfassung und PDF/CSV-Export, laut Anbieter komplett offline ohne Konto, Server und Tracking — mit laut Play Store erst „1+“ Installationen und null Bewertungen fehlt allerdings jede Praxisreferenz.
Überblick
„Arbeitszeit erfassen:“ von Play3rs — in der Beschreibung selbst „Work Hours Tracker“ genannt — will Tabellen und Papierstundenzettel ersetzen: Einstempeln beim Ankommen, Ausstempeln beim Gehen, der Stundenzettel „füllt sich von selbst“, Überstunden und Lohn werden automatisch berechnet. Die Stempeluhr startet und stoppt laut Beschreibung mit einem Tipp und zeigt eine große Zeitanzeige; vergessene Ausstempelungen lassen sich im Schichtverlauf nachträglich korrigieren.
Der Anbieter positioniert die App ausdrücklich als Werkzeug für eine einzelne Person: Die meisten Stundenzettel-Apps seien für Teams und Projektmanager gebaut, diese hier sei „für EINE Person“ reduziert auf Uhr, Stunden und Lohn — ohne Onboarding, Tutorial oder Abo für die Grundfunktionen. Mehrere Jobs oder Kunden lassen sich mit jeweils eigenem Stundensatz und eigenen Überstundenregeln getrennt führen, unbezahlte Pausen werden für korrekte Nettostunden erfasst, und Abrechnungsberichte zeigen Verdienste pro Woche, zwei Wochen oder Monat.
Bemerkenswert ist der Datenschutz-Ansatz: Laut Beschreibung werden alle Daten lokal auf dem Gerät gespeichert — „kein Konto, kein Server, kein Tracking“, keine Cloud-Synchronisierung. Die App ist kostenlos ohne In-App-Käufe gelistet, aber extrem jung: Version 1.0.1 vom 06.09.2026, laut Play Store erst „1+“ Installationen, null Bewertungen und keine einzige Rezension (Stand September 2026).
Funktionen im Detail
Die Überstundenlogik ist laut Beschreibung mit täglichen und wöchentlichen Regeln konfigurierbar — etwa ab 8 Stunden pro Tag oder 40 Stunden pro Woche —, der wöchentliche Stundenzettel zeigt Gesamtstunden, Überstunden und die geschätzte Gehaltsabrechnung auf einen Blick. Exportiert und geteilt wird per E-Mail als PDF oder CSV, laut Anbieter „perfekt für Kundenrechnungen oder zum Einreichen beim Arbeitgeber“; als Zielgruppen nennt die Beschreibung Stundenlöhner, Freelancer, Gig-Worker in Lieferung, Pflege, Bau und Einzelhandel sowie Menschen mit mehreren Jobs.
Für den betrieblichen Einsatz in Deutschland ist der Zuschnitt klar begrenzt: Es gibt keine Team-, Urlaubs- oder Schichtplanungsfunktionen, keine Arbeitgeber-Ansicht und mangels Server auch keine zentrale Datenhaltung — der Arbeitgeber erhält allenfalls den exportierten Stundenzettel. DATEV, eAU oder eine Schnittstelle kommen in der Beschreibung nicht vor; auch wer hinter dem Anbieternamen Play3rs steht, lässt sich aus den Store-Daten nicht ablesen.
Für wen geeignet?
Die App zielt auf einzelne Beschäftigte, Freelancer und Gig-Worker, die ihre eigenen Kommen- und Gehenzeiten samt Lohnschätzung ohne Konto und Cloud dokumentieren wollen — der lokale, serverlose Ansatz ist aus Datenschutzsicht sympathisch und der Export als PDF/CSV deckt den Nachweis gegenüber Arbeitgebern oder Kunden ab. Als Zeiterfassung für Betriebe mit ArbZG- und MiLoG-Pflichten taugt sie konzeptbedingt nicht, und die Datenlage mahnt zur Vorsicht: Eine Version 1.0.1 mit einer Handvoll Installationen, null Bewertungen und einem unbekannten Anbieter ist eine Wette darauf, dass die App gepflegt wird und die Daten beim Gerätewechsel nicht verloren gehen.
Was Nutzer bewerten
Häufig gelobt
- Radikal einfacher Zuschnitt: Ein-Tipp-Stempeluhr, automatische Lohn- und Überstundenberechnung, kein Onboarding, kein Abo für Grundfunktionen laut Anbieter
- Komplett offline und lokal — kein Konto, kein Server, keine Cloud laut Beschreibung
- Mehrere Jobs mit eigenen Stundensätzen und Überstundenregeln getrennt erfassbar
- PDF- und CSV-Export für Arbeitgeber- oder Kundennachweise
Häufig kritisiert
- Null Bewertungen, keine Rezensionen und laut Play Store erst „1+“ Installationen — es gibt schlicht keine Praxisreferenz
- Sehr junge Version 1.0.1 eines unbekannten Anbieters; Pflege und Weiterentwicklung sind ungewiss
- Reine Einzelnutzer-App ohne Team-, Urlaubs-, Schichtplanungs- oder Arbeitgeberfunktionen
- Ohne Cloud-Backup hängt der gesamte Datenbestand am einzelnen Gerät; zu Sicherung oder Gerätewechsel macht die Beschreibung keine Angaben
Ein Rezensionsbild existiert nicht: Die Anfang September 2026 erschienene App hat im Play Store null Bewertungen, keine Rezensionen und kaum Installationen (Stand September 2026). Sämtliche Aussagen stammen aus der Anbieterbeschreibung — wer die App einsetzt, ist Erstanwender und sollte den PDF/CSV-Export von Beginn an als eigenes Backup nutzen. — Redaktionelle Zusammenfassung der Store-Rezensionen in eigenen Worten.
Funktionen im Überblick
| Stempeluhr (Kommen/Gehen) | |
| Pausenregeln | |
| Projektzeiten | unbekannt |
| GPS/Standort | unbekannt |
| Offline-Erfassung | |
| Terminal-/Kiosk-Modus | |
| Browser-Zugang | |
| Urlaub & Abwesenheiten | |
| Schicht-/Dienstplanung | |
| eAU-Abruf | |
| Server in DE/EU | unbekannt |
| DATEV-/Lohn-Export | |
| Berichte & Exporte | |
| API/Schnittstellen |
- Stempeluhr (Kommen/Gehen): Ein-Tipp-Stempeluhr mit großer Zeitanzeige; vergessene Ausstempelungen lassen sich laut Beschreibung im Schichtverlauf manuell korrigieren
- Pausenregeln: Unbezahlte Pausen werden laut Beschreibung erfasst, damit die Nettostunden korrekt sind
- Projektzeiten: Mehrere Jobs oder Kunden mit jeweils eigenem Stundensatz und eigenen Überstundenregeln getrennt führbar; eine echte Projekt- oder Auftragsstruktur gibt es nicht
- Offline-Erfassung: Funktioniert laut Anbieter vollständig offline; alle Daten bleiben lokal auf dem Gerät
- Terminal-/Kiosk-Modus: Ausdrücklich als Einzelnutzer-App „für EINE Person“ positioniert — ein Terminal- oder Teambetrieb ist nicht vorgesehen
- Browser-Zugang: Kein Konto, keine Cloud-Synchronisierung laut Beschreibung — eine Web-Oberfläche existiert nicht
- Urlaub & Abwesenheiten: Reiner Stunden- und Lohntracker ohne Abwesenheitsverwaltung
- eAU-Abruf: Einzelnutzer-App ohne Personal- oder Krankenkassenprozesse — eAU ist konzeptionell ausgeschlossen
- Server in DE/EU: Laut Anbieter werden alle Daten lokal gespeichert — „kein Konto, kein Server, kein Tracking“; die Serverstandort-Frage stellt sich damit nicht, eine förmliche DSGVO-Aussage fehlt aber
- DATEV-/Lohn-Export: Export laut Beschreibung als PDF oder CSV per E-Mail; DATEV oder Lohnformate werden nicht genannt
- Berichte & Exporte: Wöchentlicher Stundenzettel mit Gesamtstunden, Überstunden und Gehaltsschätzung; Abrechnungsberichte pro Woche, zwei Wochen oder Monat
Version 1.0.1 · Letztes Store-Update 2026-09-06 · Quelle: Google Play, Stand 19.09.2026. Angaben ohne Gewähr; Feature-Angaben beruhen auf Store- und Herstellerinformationen („unbekannt" = nicht verlässlich belegbar). Alle Marken-, Namens- und Bildrechte liegen bei den jeweiligen Anbietern.
Wenn es mehr als eine App sein soll: Zeiterfassung.CLOUD
Arbeitszeit erfassen: vergleichen wir hier nach denselben Kriterien wie alle Apps — unser eigenes Produkt Zeiterfassung.CLOUD ist im Vergleich entsprechend gekennzeichnet. Es lohnt einen Blick, wenn Sie neben der App auch Terminals, Browser-Erfassung, Telefon, eAU-Abruf bei den Krankenkassen und DATEV-fertige Lohn-Exporte aus einem System brauchen — mit Serverstandort Deutschland.