Zeiterfassung & Arbeitszeit im Test: die Zeiterfassungs-App im Detail

WorkHourly von Einzelentwickler Aleksei Bukhtin ist eine komplett offline arbeitende iOS-App für Selbstständige und Freelancer, die Schichten je Kunde erfasst, offene Zahlungen nachhält und PDF-Rechnungen samt Stundenzettel erzeugt — funktional bemerkenswert breit beschrieben, aber ohne eine einzige App-Store-Bewertung. Diese Zeiterfassungs-App haben wir nach denselben Kriterien wie alle Kandidaten unseres Zeiterfassung-App-Vergleichs bewertet — transparent und unabhängig.

Zeiterfassung & Arbeitszeit App-Icon

Zeiterfassung & Arbeitszeit

Aleksei Bukhtin

Kostenlos · Kostenlos im Store

WorkHourly von Einzelentwickler Aleksei Bukhtin ist eine komplett offline arbeitende iOS-App für Selbstständige und Freelancer, die Schichten je Kunde erfasst, offene Zahlungen nachhält und PDF-Rechnungen samt Stundenzettel erzeugt — funktional bemerkenswert breit beschrieben, aber ohne eine einzige App-Store-Bewertung.

Zeiterfassung & Arbeitszeit — Screenshot 1
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Überblick

„Zeiterfassung & Arbeitszeit“ — in Icon und Beschreibung als WorkHourly bezeichnet — stammt vom Einzelentwickler Aleksei Bukhtin und richtet sich laut Store-Beschreibung an „Selbstständige, Freelancer, Kleinunternehmer, Handwerker und alle, die nach Stunden bezahlt werden“. Der Ansatz: Einstempeln mit einem Tipp oder Schichten vorab eintragen und abhaken, dazu ein „sauberer Nachweis“ der Arbeitszeit, aus dem direkt „eine Rechnung, die auch bezahlt wird“ entsteht — Zeiterfassung und Faktura für Stundenarbeiter in einer App.

Die App arbeitet laut Anbieter vollständig offline, ohne Konto und ohne Registrierung; die Daten bleiben „auf Ihrem Gerät und in Ihrer eigenen iCloud“. WorkHourly Pro gibt es als Monats- oder Jahresabo oder als einmaligen Lifetime-Kauf; konkrete Preise nennt der Store-Eintrag nicht. Verfügbar ist die App in 34 Sprachen.

Der Pflegezustand ist tadellos — Version 2.5 stammt vom 14.08.2026, also vom Vortag des Datenstands. Die Bewertungslage dagegen ist leer: Der Store weist zwar einen Score von 5,0 aus, aber bei null abgegebenen Bewertungen und ohne Rezensionstexte hat dieser Wert keinerlei Aussagekraft.

Funktionen im Detail

Die Beschreibung ist ungewöhnlich detailliert: Ein-Tipp-Stempeln mit Live-Verdienstanzeige, vorab geplante Schichten zum Abhaken, mehrere Schichten pro Tag über verschiedene Kunden hinweg, Pausen per Tipp (die Schicht „teilt sich darum herum“, damit unbezahlte Zeit nie in der abrechenbaren landet), automatische Überstunden- und Gehaltsberechnung nach den Regeln des jeweiligen Kunden. Dazu kommen Stundensätze mit Gültigkeitsdatum (alte Schichten behalten den historischen Satz), eine Bezahlt/Ausstehend-Übersicht je Kunde, Spesen mit Zuordnung zur Schicht (Fahrtkosten, Material, Parkgebühren), Notizen und Fotos je Schicht, PDF-Rechnungen und Stundenzettel mit eigenem Logo, Wochenplanung mit geschätztem Verdienst, Erinnerungen, Widgets und Live-Aktivitäten sowie Berichte für Woche, Monat oder freie Zeiträume samt Einkommens-Diagrammen.

Die Grenzen sind ebenso klar: Es ist eine reine Einzelnutzer-App ohne Serverkomponente — keine Teamverwaltung, keine Weboberfläche, keine Genehmigungsworkflows, keine Schnittstellen. Als Export nennt die Beschreibung nur PDF (Stundenzettel oder Rechnung); Lohnschnittstellen wie DATEV fehlen. GPS, Urlaubsverwaltung und Krankmeldungen werden nicht erwähnt. Da alle Daten lokal bzw. in der persönlichen iCloud des Nutzers liegen, gibt es systembedingt keinen Serverstandort Deutschland — und mangels Rezensionen keine unabhängige Bestätigung, dass die vielen beschriebenen Funktionen in der Praxis halten.

Für wen geeignet?

Für Freelancer, Handwerker und Kleinunternehmer, die stundenbasiert für mehrere Kunden arbeiten und Zeiterfassung, Spesen und Rechnungsstellung in einer Offline-App bündeln wollen, klingt das Konzept schlüssig — die Bezahlt/Ausstehend-Verfolgung je Kunde ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal in dieser Kategorie. Für deutsche Betriebe mit Dokumentationspflichten nach ArbZG/MiLoG ist WorkHourly dagegen kein Zeiterfassungssystem: keine Arbeitgeberseite, kein Mehrbenutzerbetrieb, kein DATEV, keine eAU. Wer die App einsetzt, sollte einkalkulieren, dass es sich um ein Ein-Personen-Projekt ohne einzige Store-Bewertung handelt.

Was Nutzer bewerten

Häufig gelobt

  • Ein-Tipp-Stempeln mit Live-Verdienstanzeige und mehreren Schichten pro Tag über verschiedene Kunden (laut Beschreibung)
  • Bezahlt/Ausstehend-Verfolgung je Kunde — offene Rechnungen bleiben sichtbar (laut Beschreibung)
  • PDF-Rechnungen und Stundenzettel mit eigenem Logo und Live-Vorschau (laut Beschreibung)
  • Stundensätze mit Gültigkeitsdatum — die Historie bleibt korrekt (laut Beschreibung)
  • Komplett offline, kein Konto; sehr frisch gepflegt (Version 2.5 vom 14.08.2026)

Häufig kritisiert

  • Null abgegebene Bewertungen — der ausgewiesene 5,0-Score ist ohne Aussagekraft
  • Reine Einzelnutzer-App: keine Teamverwaltung, keine Weboberfläche, keine Arbeitgeberfunktionen
  • Keine Lohnschnittstellen (DATEV), keine eAU, nur PDF-Export
  • Pro-Funktionsumfang und Preise (Abo oder Lifetime) gehen aus dem Store-Eintrag nicht hervor
  • Ein-Personen-Projekt — Langzeitpflege und Support ungewiss

Der App Store zeigt zwar 5,0 Sterne an, doch bei null Bewertungen und ohne Rezensionstexte existiert faktisch kein Sternebild. Die sehr ausführliche Funktionsbeschreibung wirkt durchdacht, bleibt aber vollständig unverifiziert — für den deutschen B2B-Einsatz spielt die App als Einzelnutzer-Werkzeug ohnehin nur eine Nebenrolle. — Redaktionelle Zusammenfassung der Store-Rezensionen in eigenen Worten.

Funktionen im Überblick

Stempeluhr (Kommen/Gehen)
Pausenregeln
Projektzeiten
GPS/Standortunbekannt
Offline-Erfassung
Terminal-/Kiosk-Modus
Browser-Zugang
Urlaub & Abwesenheitenunbekannt
Schicht-/Dienstplanung
eAU-Abruf
Server in DE/EU
DATEV-/Lohn-Export
Berichte & Exporte
API/Schnittstellen
  • Stempeluhr (Kommen/Gehen): Laut Beschreibung Einstempeln mit einem Tipp und Live-Verdienstanzeige; alternativ Schichten vorab eintragen und abhaken.
  • Pausenregeln: Laut Beschreibung Pause per Tipp; die übliche Pausendauer lässt sich vordefinieren und wird automatisch platziert, unbezahlte Zeit fließt nicht in die abrechenbare Zeit.
  • Projektzeiten: Erfassung läuft kundenbezogen: mehrere Schichten pro Tag über verschiedene Kunden, mit eigenen Stundensätzen und Regeln je Kunde (laut Beschreibung).
  • Offline-Erfassung: Laut Beschreibung funktioniert die App vollständig offline — kein Konto, keine Registrierung; Daten auf dem Gerät und in der eigenen iCloud.
  • Terminal-/Kiosk-Modus: Reine Einzelnutzer-iPhone-App ohne Serverkomponente oder Terminalbetrieb.
  • Browser-Zugang: Kein Konto und keine Serverkomponente — eine Weboberfläche existiert laut Beschreibung nicht.
  • Schicht-/Dienstplanung: Laut Beschreibung Wochenplanung mit Kalender, geplanten Schichten und geschätztem Verdienst je kommender Schicht.
  • eAU-Abruf: Einzelnutzer-App ohne Anbindung an das deutsche Krankenkassen-Meldeverfahren.
  • Server in DE/EU: Keine Serverkomponente; Daten liegen laut Anbieter lokal und in der persönlichen iCloud — ein Serverstandort Deutschland existiert damit nicht.
  • DATEV-/Lohn-Export: Laut Beschreibung nur PDF-Export (Stundenzettel oder Rechnung), keine Lohnschnittstellen.
  • Berichte & Exporte: Laut Beschreibung Berichte für Woche, Monat oder freie Zeiträume, Kalenderansicht mit Überstunden sowie Einkommensverläufe in Diagrammen.
  • API/Schnittstellen: Keine Schnittstellen erwähnt; die App arbeitet offline ohne Konto.

Version 2.6 · Letztes Store-Update 2026-08-20 · Quelle: Apple App Store, Stand 19.09.2026. Angaben ohne Gewähr; Feature-Angaben beruhen auf Store- und Herstellerinformationen („unbekannt" = nicht verlässlich belegbar). Alle Marken-, Namens- und Bildrechte liegen bei den jeweiligen Anbietern.

Auch einen Blick wert

Wenn es mehr als eine App sein soll: Zeiterfassung.CLOUD

Zeiterfassung & Arbeitszeit vergleichen wir hier nach denselben Kriterien wie alle Apps — unser eigenes Produkt Zeiterfassung.CLOUD ist im Vergleich entsprechend gekennzeichnet. Es lohnt einen Blick, wenn Sie neben der App auch Terminals, Browser-Erfassung, Telefon, eAU-Abruf bei den Krankenkassen und DATEV-fertige Lohn-Exporte aus einem System brauchen — mit Serverstandort Deutschland.