Schichtzeiterfassung – einfach erklärt
Schichtzeiterfassung bezeichnet die digitale Erfassung von Arbeitszeiten im Schichtbetrieb — mit automatischer Berechnung von Nacht-, Feiertags- und Wochenendzuschlaegen, Pausenmodellen und Ruhezeiten nach ArbZG.
Im Schichtbetrieb gelten besondere gesetzliche Anforderungen: Par. 6 ArbZG regelt Nachtarbeit (zwischen 23:00 und 6:00 Uhr), Par. 5 ArbZG schreibt Ruhezeiten von mindestens 11 Stunden zwischen zwei Schichten vor. Digitale Zeiterfassung ueberwacht diese Grenzen automatisch und warnt vor Ueberschreitungen.
Schichtzuschlaege (Nacht, Sonn- und Feiertag) entstehen automatisch: Zeiterfassungssoftware berechnet anhand des Stempelzeitpunkts und des Schichtmusters, welche Zuschlaege pro Schicht anfallen — und uebergibt sie korrekt an die Lohnabrechnung.
Fuer den Schichtplan-Abgleich: Soll-Ist-Vergleich zeigt, ob Mitarbeitende geplante Schichten vollstaendig geleistet haben, wann Spaetantritte oder Fruehausgaenge stattfanden und wie das Gleitzeitkonto am Monatsende aussieht.
Wechselschichtbetriebe (z. B. Produktion, Krankenhaus, Logistik) profitieren von der Kombination: Schichtplanmodul fuer die Planung, Zeiterfassungsmodul fuer die Buchungen, Auswertungsmodul fuer Lohn und Nachweis — alles in einem System.
Diese Definition erklärt Schichtzeiterfassung einfach und in eigenen Worten – die Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Quelle: Zeiterfassung.CLOUD.