DATEV Zeiterfassung – einfach erklärt
DATEV Zeiterfassung bezeichnet die vollstaendig automatisierte Uebergabe erfasster Arbeitsstunden an DATEV Lohn & Gehalt — ohne manuelle Uebertragung, ohne Fehler, kompatibel mit dem DATEV-Schnittstellenstandard.
Die Schnittstelle zwischen Zeiterfassungssoftware und DATEV Lohn & Gehalt ist eine der zentralen Anforderungen fuer Lohnbuchhaltungskanzleien und Steuerberater: Stundendaten muessen im LODAS/Lohn & Gehalt-Format strukturiert vorliegen. Moderne Zeiterfassungssysteme exportieren diese Daten auf Knopfdruck — Stammdaten-Import und Lohnarten-Export vollautomatisch.
Die Tiefe der DATEV-Integration variiert: Einfache Systeme exportieren nur Gesamtstunden pro Mitarbeiter. Professionelle Loesungen uebergeben differenzierte Lohnarten — Normalstunden, Ueberstunden, Nacht- und Sonntagszuschlaege, Feiertagsstunden — jeweils korrekt nach den vereinbarten Lohnarten in DATEV codiert.
Besonderer Vorteil: Bei Aenderungen der Lohnstruktur wird die Zuordnung der Zeiterfassungs-Stunden zu DATEV-Lohnarten einmalig eingerichtet und laeuft danach vollautomatisch — Steuerberater und Lohnbuchhalter uebernehmen die Daten ohne Rueckfragen.
Rechtliche Grundlage: Korrekte Lohnabrechnung nach MiLoG erfordert exakte Stundennachweise. Die DATEV-Schnittstelle stellt sicher, dass die Zuschlaege (Par. 3b EStG: steuerfreie Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschlaege) korrekt ausgewiesen werden.
Diese Definition erklärt DATEV Zeiterfassung einfach und in eigenen Worten – die Erklärung ersetzt keine Rechtsberatung. Quelle: Zeiterfassung.CLOUD.